Anwalts­verein Forchheim – Kompetenz vor Ort

In dem 1951 gegründeten und im Vereinsregister eingetragenen Anwaltsverein Forchheim e.V. sind zur Zeit rund 40 der in der Stadt und im Landkreis Forchheim tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zusammengeschlossen. Der Anwaltsverein Forchheim e.V. ist Mitglied des Bayerischen Anwaltsverbandes und des Deutschen AnwaltVereins. Im Deutschen AnwaltVerein sind deutschen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über ca. 240 örtliche Anwaltsvereine organisiert.

Die Vorstand­schaft des Anwalts­vereins Forchheim e.V. besteht derzeit  aus:

  • 1.Vorsitzender: RAin Christine Leuker, Klosterstr. 16, 91301 Forchheim
  • 2.Vorsitzende: RA Ludwig W. Mieth, Daimlerstr. 28, 91301 Forchheim
  • Schriftführer: RA Thomas Mönius, Luitpoldstr. 4, 91301 Forchheim

Der Anwalts­verein ist der Berufs­verband der deutschen Anwalt­schaft. Er hilft auch Rechts­su­chenden bei der Suche nach anwalt­licher Hilfe. Die vor Ort ansässigen Anwälte sind auf fast allen Rechts­ge­bieten tätig. Profes­sio­neller recht­licher Beistand und Verschwie­genheit sind gesetzlich garan­tiert. Selbst­verständlich kann jede Mandantin und  jeder Mandant sich darauf verlassen, dass die Vertrau­lichkeit aller Infor­ma­tionen und Inter­essen durch die Anwältin/den Anwalt garan­tiert ist.

Der Vorstand des Anwalts­vereins Forchheim e.V. betont ausdrücklich, dass der recht­zeitige Gang zum Anwalt immer wichtiger wird. Nur eine recht­zeitige Beratung durch den kompe­tenten Anwalt hilft, überflüssige Prozesse zu verhindern und unver­meidbare Prozesse zu gewinnen.

Es ist stets sinnvoll den Anwalt seines Vertrauens bei den örtlich nieder­ge­las­senen Anwälten zu suchen, da gerade die Anwälte vor Ort bestens mit den Abläufen bei den hiesigen Behörden und Gerichten vertraut sind.

Rechtsanwältin und Rechts­anwalt — wichtige Fakten, für Sie zusam­men­ge­fasst

Der Rechts­anwalt ist der berufene unabhängige Berater und Vertreter in allen Rechts­an­ge­le­gen­heiten (§ 3 I BRAO). Er ist ein unabhängiges Organ der Rechts­pflege (§ 1 BRAO). Er hat seinen Beruf gewis­senhaft auszuüben (§ 43 BRAO) und ist zur Verschwie­genheit verpflichtet. Diese Pflicht bezieht sich auf alles, was ihm in Ausübung seines Berufs bekannt geworden ist (§ 43 a BRAO).

Anderen Personen als Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten ist die Rechts­be­ratung und die Besorgung fremder Rechts­an­ge­le­gen­heiten nur unter bestimmten Voraus­set­zungen gestattet (Rechts­dienst­leis­tungs­gesetz). Die gesetz­liche Verschwie­gen­heits­pflicht nach der BRAO gilt für solche Dienst­leister nicht!

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte dürfen dagegen grundsätzlich auf allen Rechts­ge­bieten beraten und tätig werden. Viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte haben sich aber spezia­li­siert und/oder bearbeiten bevorzugt bestimmte Rechts­ge­biete. Hierfür dürfen sie Fachan­walts­be­zeich­nungen, Tätigkeits — und Inter­es­sen­schwer­punkte angeben.

Teilbe­reiche der Berufstätigkeit darf nur benennen, wer seinen Angaben entspre­chende Kennt­nisse nachweisen kann (§ 7 BORA).

Fachan­walts­be­zeich­nungen können nur für bestimmte Rechts­ge­biete geführt werden. Die Anwältin oder der Anwalt muss besondere theore­tische Kennt­nisse und besondere praktische Erfah­rungen im jewei­ligen Fachgebiet nachweisen. Die Bezeichnung wird durch die Rechts­an­walts­kammer nach Prüfung der Nachweise verliehen. Die ständige Weiter­bildung im Fachgebiet ist gesetzlich vorge­schrieben und wird von der Anwalts­kammer geprüft.

Inter­essen– und Tätigkeits­schwer­punkte sowie Fachan­walts­be­zeich­nungen sind in den Auflis­tungen des Anwalts­vereins nur aufge­nommen, soweit die betref­fenden Anwältinnen und Anwälte dies gewünscht haben. Die Angaben sind vom Anwalts­verein nicht überprüft.

Recht teuer? Die Anwaltsgebühren.

Rechtsanwälte rechnen nach einer gesetzlich vorgegebenen Gebührenordnung ab (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). In diesem Gesetz und seinen Anlagen sind für verschiedene Tätigkeitsbereiche die Anwaltsgebühren vorgegeben. Häufig sind diese abhängig vom Wert des wirtschaftlichen Interesses, aber auch von Art und Umfang der anwaltlichen Tätigkeit und weiteren Kriterien. Dabei hängen die konkreten Kosten von vielen Umständen des Einzelfalles ab. Ihre Kosten für zivilrechtliche Verfahren können Sie im Internet grob berechnen, so z.B. beim Gebührenrechner des Deutschen Anwaltsvereins.

In den meisten Rechts­ge­bieten ist aber auch eine indivi­duelle Vergütngsver­ein­barung zwischen Mandant und Anwalt zulässig. Wenn Sie Wert auf eine solche Verein­barung legen, müssen Sie dies mit Ihrer Rechtsanwältin/Ihrem Rechts­anwalt sofort bei Beginn des Mandats besprechen.

Für die Erstbe­ratung eines Verbrau­chers werdennach dem Rechts­an­waltsvergütungs­gestz (RVG) keines­falls mehr als rund 255,00 € berechnet (190,00 € zuzüglich Auslagen und Umsatz­steuer).

Wer nicht der Lage ist, die Kosten für die Rechts­be­ratung oder die anwalt­liche Tätigkeit zu bezahlen, hat Anspruch auf staat­liche Hilfe. Für die Beratung und die außergericht­liche Tätigkeit gibt es die Beratungs­hilfe, die bereits vor dem Gang zum Anwalt im Amtsge­richt (Rechts­an­trags­stelle) beantragt werden sollte. Für gericht­liche Verfahren steht die Prozess­kosten-/Verfah­rens­kos­ten­hilfe zur Verfügung, die in der Regel vom Anwalt auf Wunsch des Mandanten beantragt werden wird. Bitte sprechen Sie Ihre Anwältin oder Ihren Anwalt sofort bei Beginn des Gespräches darauf an, wenn Sie eine dieser staat­lichen Hilfen in Anspruch nehmen wollen.